INITATIVE JUNGE KULTUR KASSEL
  • Published: Feb 4th, 2016
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Demo 2016 – Fazit

Freunde der jungen Kultur!

Unsere nunmehr dritte IJKK DEMO, für ein neues interkulturelles Salzmann und die allgemeine Sanierung des in Kassel herrschenden krustigen Kulturbegriffs, war ein voller Erfolg! Trotz extrem kurzer Vorbereitungszeit sind erstaunlich viele Menschen mitgekommen. Einen dicken Dank an alle, die sich für das gute Gelingen der Aktion so schön in die Kurve geworfen haben!

Unser keinesfalls geplanter Sturm aufs Rathaus hat die lieben Stadtverordneten immerhin mal spüren lassen, dass kulturell längst nicht alles ok ist im lieben Kassel. Und uns hat es spüren lassen, dass es allen Grund dazu gibt wütend zu sein. Jährlich Millionenbeträge für die Hochkultur, aber mal ein paar Kröten raustun um z.B. die Mai-Jam zu retten? Nicht drin. Weil es ihnen nichts wert ist.

Die nächsten Schritte sind in Planung. In den nächsten Wochen soll eine von der IJKK organisierte öffentliche Diskussionsrunde zu Salzmann und der Perspektive für junge Kultur mit OB Hilgen, Stadtbaurat Nolda und Jugenddezernentin Janz stattfinden. Sogar Herr Rossing als Besitzer des Salzmann Areals hat seine Teilnahme zugesagt. Jetzt müssen wir zunächst eine Termin finden. Ihr könnt euch ja schon mal mit vielen guten Fragen vorbereiten. Wir müssen dran bleiben.

Hier findet Ihr ein paar schöne Bilder der Demo: Bildergalerie 2016

Weiter geht s! Eure Aufstandsleitung ;)

  • Published: Feb 3rd, 2016
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Presse: Nach der Demo

  • Published: Jan 29th, 2016
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Pressemitteilung – Demo 2016

„Kassel – Stadt der Jugend“ oder Kultur Krise Kassel?

DEMO FÜR EIN INTERKULTURELLES SALZMAN – Evolution jetzt / Kultur mit allen!

Die überparteilich organisierte Initiative Junge Kultur Kassel (IJKK) ruft auf, am Montag, den 01.02.2016, um 15:30 Uhr vor das Kasseler Rathaus zu ziehen, um für die Interessen der jungen und die neuen Mitbürger_innen der Stadt Kassel zu kämpfen. Dringend wird Platz benötigt für interkulturelle Begegnungs- und Bildungsangebote, Kunst- und Musikveranstaltungen, Sport- und Freizeitaktivitäten, Ateliers, Übungsräume, Tanz, modernes Arbeiten, sowie bezahlbares Leben und Wohnen!

In Kassel ist mehr als genug kulturelles und soziales Entwicklungspotential vorhanden, um sämtliche Salzmann-Flächen mit allen Spielarten aktueller Begegnungskultur zu füllen! Gerade auch das künstlerische und kulturelle Potential unserer neuen Mitbürger_innen wird zum friedlichen Zusammenleben beitragen. Gleichzeitig retten wir gemeinsam ein einmaliges und vom Abriss bedrohtes Denkmal der Industriehistorie Kassels.

Salzmann verfällt, Batterie und Trafo aus, Nordflügel HBF ruiniert, am Ende, Haus immer in Gefahr, Karoshi platt, Mai-Jam futsch, Hammerschmiede???

Anstatt den integrativen Wert von Kunst und Kultur zu nutzen, findet in Kassel ein Kahlschlag von Orten statt, an denen junge und vitale Kunst und Kultur entstanden sind. In Kassel wurden einige wichtige Orte geschlossen oder dem Erdboden gleich gemacht. Viele Orte und Szenen lebendiger Kultur sind oder waren entweder von der Schließung bedroht oder konnten gerade noch gerettet werden – einige sind für immer Geschichte.

41 Mio. Euro aus dem Fördertopf des Kommunal-Investitionsprogramms (KIP) stehen im Moment der Kommune zur freien Verfügung. Die Stadt plant für 25 Mio. € die Sanierung des Rathausflügels. Jedoch soll diese Investition nicht vor der anstehenden Kommunalwahl in wenigen Wochen am 6. März 2016 öffentlich thematisiert werden. Den genauen Verwendungszweck dieser brisanten Investition lässt man deshalb zurzeit besser erst einmal „offen“. Die Nutzung des frei einsetzbaren Fördermitteltopfs KIP für den Ausbau des interkulturellen neuen Salzmann ist eine einmalige Chance für Kassel. Wir machen aus Salzmann einen brodelnden Vulkan kreativer Lebendigkeit von internationaler wie –kultureller Bedeutung!

Wir fordern den Kulturdezernenten und Oberbürgermeister der Stadt Kassel, Bertram Hilgen, auf, sich aufrichtig mit den Bedürfnissen der jungen und neuen Einwohner_innen unserer Stadt zu beschäftigen!

Kassel gibt zur Förderung für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre jährlich ca. 70 Mio. € aus. Die kulturellen Möglichkeiten für Jugendlichen über 18 Jahre finden kaum Beachtung. Trotzdem proklamierte man den traditionellen Jahresempfang 2016 im Rathaus offiziell unter dem Slogan “Kassel – Stadt der Jugend 2016″.

Auch die kulturellen Anschlussmöglichkeiten und die Einbeziehung der Menschen mit Migrationshintergrund bei der Entwicklung der Kasseler Kulturlandschaft müssen dringend überdacht werden. Die HNA hatte bereits 2008 berichtet: „In den Kasseler Stadtteilen Nord-Holland, Wesertor und Oberzwehren haben mehr als 50 Prozent der Bewohner ausländische Wurzeln. Dieser Anteil ist höher als im Berliner Bezirk Neukölln (41 Prozent). In Kassel liegt der Anteil der Menschen mit ausländischen Wurzeln bei 33 Prozent.“ Das ist mindestens ein Drittel der Bevölkerung Kassels. Und diese Menschen fühlen sich von den etablierten Kulturangeboten und Institutionen wie Museen und Staatstheater kaum angesprochen. Der Kulturetat muss endlich aufgestockt und zeitgemäß genutzt werden! Neue Formen der Kulturförderung und -unterstützung z.B. für soziokulturelle Kulturzentren müssen ins Zentrum der stadtentwicklerischen Überlegungen rücken! Wir benötigen einen weiter gefassten Kulturbegriff, als er sich zur Zeit in Kassel zeigt!

Wir wollen mitgestalten! Jugend muss an der Gestaltung ihrer eigenen Umwelt mitwirken können. Nur so kann Kassel im Jahr 2016 zur Stadt der Jugend werden. Nutzerorientierte Hinweise zur aktiven Gestaltung des eigenen Umfelds sollten nicht vom Rathaus diktiert, sondern von den Akteuren und den Jugendlichen, den Bewohnern der Stadtteile, erfolgen, damit sich die Stadtentwicklung an den Bedürfnissen aller der hier lebenden Menschen orientiert. Neuartige Kulturstandorte wie Salzmann oder das Henschelgelände werden entscheidende Weichenstellungen für eine zukunftsweisende Stadtentwicklung liefern.

Damit die Potenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft zum Tragen kommen können, müssen endlich geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Kann man die Sanierung eines Rathausflügels für 25 Mio. € angesichts dieser drängenden Fragen überhaupt ethisch und moralisch oder auch nur öffentlich in irgendeiner Weise vertreten? Haben denn die Stadtverordneten und der Magistrat überhaupt kein Gewissen? Kassels Jugend und Kassels junge Neubürger brauchen Räume, Plätze und Orte der kreativen Entfaltung, Begegnung und interkultureller Kommunikation (auch nach 18 Uhr, wenn das städtische Kulturangebot in der Regel schon geschlossen hat).

Wir nehmen die Stadt Kassel beim Wort – Kassel – Stadt der Jugend 2016 – nur gemeinsam mit allen und mit uns.

Um dies zu unterstreichen, ein Zitat der Enquete Kommission des Deutschen Bundestages “Kultur in Deutschland”. “Kultur ist kein Ornament. Sie ist das Fundament, auf dem unsere Gesellschaft steht und auf das sie baut. Es ist Aufgabe der Politik, dieses zu sichern und zu stärken.”

  • Published: Jan 27th, 2016
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Nutzungsideen…

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  • Published: Jan 26th, 2016
  • Category: Allgemein, Medien
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KULTUR KRISE KASSEL

Zum Neujahrsempfang von Oberbürgermeister Hilgen am 16.01.2016 unter dem Motto “Kassel – Stadt der Jugend“, haben wir diese niedliche Projektion auf das Kasseler Rathaus geworfen. Am 01.02. um 16h wollen wir uns hier zur Demo treffen!

  • Published: Jan 20th, 2016
  • Category: Allgemein, Medien
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IJKK 2016

ijkk2016poster

Salzmann verfällt, Batterie weg, Nordflügel HBF ruiniert, Haus immer in Gefahr, Hammerschmiede?

Kassel – Stadt der Jugend oder Kultur Krise Kassel?

Die überparteilich organisierte Initiative Junge Kultur Kassel (IJKK) fordert Dich auf, am Montag, den 01.02.2016, um 15h gemeinsam mit uns vor das Kasseler Rathaus zu ziehen!

Hier geben wir dem Stadtparlament und Magistrat eine klare Aufgabe für 2016: Schafft endlich für die jungen und auch die neuen Mitbürger_innen der Stadt Kassel den dringend benötigten Platz für interkulturelle Begegnungs- und Bildungsangebote, Kunst- und Musikveranstaltungen, Sport- und Freizeitaktivitäten, Ateliers, Übungsräume, Tanz, modernes Arbeiten, sowie bezahlbares Leben und Wohnen!

In Kassel ist mehr als genug kulturelles und soziales Entwicklungspotential vorhanden, um sämtliche Salzmann-Flächen mit allen Spielarten aktueller Begegnungskultur zu füllen! Gerade auch das künstlerische und kulturelle Potential unserer neuen Mitbürger_innen wird zum friedlichen Zusammenleben beitragen. Integration wird nur im gegenseitigen Austausch gelingen!

Gleichzeitig retten wir gemeinsam ein einmaliges und vom Abriss bedrohtes Denkmal der Industriehistorie Kassels.

Die Nutzung des frei einsetzbaren Fördermitteltopfs KIP (41 Mio. €!) für den Ausbau des interkulturellen neuen Salzmann ist eine einmalige Chance. Wir machen aus Salzmann einen brodelnden Vulkan kreativer Lebendigkeit von internationaler wie –kultureller Bedeutung!

Wir fordern den Kulturdezernenten und Oberbürgermeister der Stadt Kassel Bertram Hilgen auf, sich aufrichtig mit den Bedürfnissen der jungen und neuen Einwohner_innen unserer Stadt zu beschäftigen! Sonst gibt s Popoklatsche! Von uns allen!

Kultur mit allen! Jetzt! Für unser neues Salzmann!

Montag 01.02.2016

15:30h Sammlung am Königsplatz
16:00h Kundgebung Rathaus mit viel Action aus der Kasseler Subkultur.

seid laut! seid bunt! seid deutlich!

  • Published: Dez 1st, 2015
  • Category: Allgemein, Medien
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Poolbleiben voller Erfolg!

  • Published: Nov 15th, 2013
  • Category: Allgemein, Medien
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  • Published: Nov 8th, 2013
  • Category: Allgemein
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BÜRGERVERSAMMLUNG, ALLE TEILNEHMEN!

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  • Published: Nov 7th, 2013
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AKTUELLES KONZEPT KULTURBAD WILHELMSHÖHE

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